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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. V. Cap. V, 4.

12:Hört auf mich, ihr Starken des Herzens, die Völker der Weltwerden D - ' U P!N, Edle genannt s. Ezech. 32,18:Sie und die Töchterder edlen Völker, auch die Israeliten werden a'T''iN genannt s.Ps. 16, 3:Und die Edlen, all meine Lust an ihnen; die Völkerder Welt werden Weise genannt s. Obadj. V. 8:Da tilg ich dieWeisen von Edom, auch die Israeliten werden Weise genannt s.Spr. 10, 14:Die Weisen halten Erkenntniss (Wissen) zurück; dieVölker der Welt werden Fromme (o'W'Wn) genannt s. Prov. 1, 12:Und Fromme gleich denen, die in die Gruft steigen, auch dieIsraeliten werden Fromme genannt s. Prov. 28, 10:Die Frommenaber werden Gutes erben; die Völker der Welt werden Dipi-js,Gerechte genannt s. Ezech. 23, 45:Aber gerechte Männer sollensie richten, auch die Israeliten werden Gerechte genannt s. Jes. 60,21:Dein Volk sind lauter Gerechte; die Völker der Welt werdentnr'8 Männer genannt s. Ps. 141, 4:Männer, die Uebles thun,auch die Israeliten werden Männer genannt s. Prov. 8, 4:Euch,ihr Männer, rufe ich an; die Völker der Welt werden D'TOa,Helden genannt s. Ps. 52, 3:Was rühmst du dich der Bosheit,o Held, auch die Israeliten werden Helden genannt s. Ps. 103,20:Ihr Helden der Kraft, Thäter seines Wortes. R. Simeon hat ge-lehrt: Wie geschickt (welche Meister) sind die Israeliten, dass sieihren Schöpfer zu besänftigen verstehen. R. Judan sagt: So wiejene Chutäer, welche (an den Thüren) zu betteln verstehen. EinChutäer kam zu einem Weibe und sprach ihr: Wenn du eineZwiebel hast, gieb sie mir. Als sie ihm dieselbe gegeben hatte,sprach er zu ihr: Kann man denn eine Zwiebel ohne Brot essen?Als sie ihm auch Brot gegeben hatte, sprach er zu ihr: Kann manwohl essen, ohne zu trinken? Auf diese Weise bekam er zu essenund zu trinken. R. Acha sagte: Manches Weib versteht zu ver-langen , manches Weib aber versteht nicht zu verlangen. Eskommt eine zu ihrer Nachbarin, findet die Thür offen, klopft anund begrüsst sie mit den Worten: Befindest du dich wohl, meineNachbarin? was machst du? was macht dein Mann? was machendeine Kinder? Siehst du wohl gern, wenn ich eintrete (ists wohlerlaubt einzutreten)? Sie antwortet ihr: Tritt nur ein! Was istdein Begehr? Hast du vielleicht' jene Werthsachen und möchtestdu mir sie wohl leihen (geben)? Nein! lautet die Antwort. Einanderes Weib, die nicht zu verlangen versteht, geht zu ihrer Nach-barin; obgleich sie die Thür geschlossen findet, so macht sie dieselbedoch gleich auf und fragt: Hast du wohl jene Werthsachen? Nein!lautet die Antwort. So geht es auch, sagte R. Chanina, demPächter; mancher weiss zu verlangen, mancher aber nicht. Der-jenige, welcher zu verlangen versteht, wenn er sieht, dass er mitseiner Gärtnerei herabkommt, fasst guten Muth (nimmt sichdas Herz), putzt sich das Haar recht schön, wäscht seine Kleiderweiss, nimmt eine heitere Miene an und geht mit dem Stock in derHand und mit Ringen an den Fingern zum Gutsherrn, welcher ihn