Par. III. Cap. II, r.
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Besitzer von Grundstücken (Feldern'' genannt zu werden. R. Be-rachja sagt: Besser war der eine Tritt (mehr Nutzen brachte der
eine Tritt), den Gott in Aegypten gethan, wie es heisst Ex. 12, 12:„Ich werde durch das Land Aegypten in dieser Nacht schreiten,“als die Fäuste voll Russ aus dem Ofen von Mose und Aaron (densie geworfen hatten). Warum? Weil jener und nicht diese die Er-lösung zur Folge hatte. R. Chija bar Abba sagte: „Besser ist eineHand voll Ruhe“ d. i. der Sabbath, „als beide Fäuste voll Mühe“d. i. als die sechs Werkeltage, er hat nur „quälende Sorge“ davond. i. sein Sinnen geht nur darauf, an ihnen seine Arbeit zu ver-richten. Du kannst es auch daraus erkennen, dass es so ist, denndie Israeliten wurden nur im Verdienste der Sabbathheiligung er-löst, wie es heisst Jes. 30, 15: „Durch Stille und Ruhe soll euchgeholfen werden.“ R. Jacob bar Kurschai sagte: „Besser ist eineHand voll Ruhe“ d. i. jene Welt, „als Fäuste voll Mühe“ d. i. dieseWelt, nur „quälende Sorge“ ist der Lohn d. i. das Sinnen derFrevler geht nur darauf, ihre Arbeit in dieser Welt zu verrichten, aberzur Genüge werden sie (ihren bösen Handlungen entsprechend) inder zukünftigen Welt bestraft, wie es heisst in der Mischna*): Besserist eine Stunde in dieser Welt mit Busse und guten Thaten voll-bracht, als das ganze Leben in jener Welt; und besser ist eineStunde Gemüthsruhe (eigentl. Kühlung des Gemüths) in jener Welt,als das ganze Leben in dieser Welt. R. Jizchak deutete denVers auf den Stamm Rüben und den Stamm Gad. Als diese indas Land kamen und seine Fruchtbarkeit sahen (eig. wie viel Samenund wie viel Pflanzung in ihm war), sprachen sie: Besser ist eine
Hand voll in diesem Lande, als Fäuste voll jenseits des Jordans.Dann sprachen sie wieder: Dieses wählen wir uns, wie es heisstNum. 32, 5: „Und es werde dieses Land deinen Knechten zum
Eigenthum gegeben.“ Das wollen die Worte: nvi riVm sagen d. i.ihr Sinnen und Denken war verderblich. Oder: „Besser ist eine Handvoll Gemüthsruhe“ d. i. diese Hand voll freiwilliger Gaben desArmen, als Fäuste voll Mühe und „quälende Sorge“ d. i. das kleineRäucherwerk einer Gesammtheit, denn dieses erfordert eine Sühne,jene aber nicht.
„Wenn jemand will dem Ewigen die Opfergabe eines Speis-opfers bringen.“ In Verbindung mit Ps. 22, 24: „Verehrer des
Ewigen, rühmet ihn, alle vom Samen Jacobs, ehret ihn.“ „Ver-ehrer des Ewigen.“ R. Josua ben Levi sagte: Darunter sind die
Gottesfürchtigen zu verstehen, R. Ismael bar Nachman abersagte: es sind darunter die Proselyten der Gerechtigkeit gemeint.Wenn die Proselyten der Gerechtigkeit einst in jene Welt kommen,sagten R. Hiskia und R. Abuhu im Namen des R. Eleasar, sokommt unbedingt Antoninus an ihrer Spitze. Was ist nun unter denWorten: „Der ganze Same Jacobs“ zu verstehen? Das sind die elf
*) S. Tanchuma, Wajikra, Zeichen 6.
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