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Ein Hauptstück von unserer Muttersprache : Mahnruf an alle national gesinnten Deutschen
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ein weites und einheitliches Arbeitsfeld. Die Stiftung und Ein-richtung einer solchen Anstalt kann natürlich nur von Reichs-wegen geschehen.

Arbeiten konnte diese Akademie ungefähr nach Art der inMünchen durch König Maximilian II. eingerichtetenHistorischenKommission." Sie könnte sich an die Berliner Akademie äußerlichanlchnen, doch könnte sic auch für sich bestehen. Die Akademienzu Berlin und München, sowie die wichtigeren Hochschulen könntenleicht den Stamm gelehrter Männer liefern, an welchen sich danneinige Dichter und Schriftsteller, als die Künstler der Sprache,anschlösscn. Doch wäre es gewiß auch nothwcndig, Männer ausden verschiedenen Berufszweigen, wenn auch nur vorübergehend,hcranzuziehcn, damit die unentbehrliche Beziehung zum wirklichenund wcrklichen Leben fest hergestcllt und, was insbesondre dieFremdwörter angeht, die Bürgschaft gewonnen werde, daß dievon der Akademie vorzuschlagcnden deutschen Ausdrücke auch da,wo sic cingeführt und angewandt werden sollen, Anerkennungfinden. Ohne diese Beziehung könnte die Akademie leicht auf einrein theoretisches Gebiet sich eingeschränkt sehen, und es würdeandrerseits den Bestrebungen der Verwaltungen, Behörden undBcrnfsklassen jener tiefere, wissenschaftliche Rückhalt und Bodenabgehen, ohne den ein sicheres Vorgehen nicht möglich ist.

Ich verzichte ans naheliegenden Gründen darauf, hier mehrvon der Einrichtung und der Arbeitsweise dieser Akademie zusagen. Doch glaube ich, diejenigen Grundsätze bezeichnen zu sollen,nach denen sic den Fremdwörtern gegenüber zu verfahren habenwürde.

An der Spitze dieser Grundsätze steht der, den ich schon obenaufgestellt habe:

Kein Fremdwort für das, was deutsch gut aus-gedrückt werden kann.