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Literatur selbst bemüht war, seine Sprache rein zu halten undauch uns an sprachliche Reinheit zu gewöhnen, so kam eines zumandern, und ich habe damals schon ans der Schulbank diesemSchmarotzerpack Krieg und Feindschaft angekündigt. Die Kriegs-führnng ist auch immer leicht, fröhlich und siegreich von stattengegangen, wenn ich aufmerksam und nachdrücklich blieb, aberbisweilen ließ doch die Spannkraft nach, und ich könnte jetztleicht noch manches Wort hinauswerfen, das ich vor fünf, zehnund zwanzig Jahren noch ruhig drucken ließ. Aber hierinkommt wieder nur mein Grundsatz zur Geltung. Ich will keineblinde Reinigungswuth, sondern eine vernünftige, überlegte undallmähliche Besserung.
Diese Besserung aber haben wir, Gott sei's geklagt, vonHerzen nöthig Und die Borschläge, die ich in dieser Hinsichtmachen werde, sind mein eigentlicher Zweck. Nicht um eine all-gemeine oder wissenschaftliche Darlegung an und für sich wares mir zu thun, sondern um die Heilung einer schweren Seuche,die unsre Sprache befallen hat, also um eine große nationaleSache. Nur von diesem nationalen Standpunkte ausspreche ich, nur in diesem Sinne ist meine Arbeit aufzusassenund zu verstehen.