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4 (1838)
Entstehung
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ihn bekannt mit den literarischen Dilettanten, welchejeden Antor bewundern, der kein Nebenbuhler ist. Dieauffallende Tracht Cäsarini's, welche an einem Eng-länder Jedermann empört hätte, bezauberte die Leutean einem Italiener. Er sah aus, hieß cs, wie einDichter. Die Damen lieben cs, daß man ihnen Ge-dichte macht und Cäsarini, der sehr wenig sprach,machte diesen Fehler gut durch ewiges Scribcln vonVersen. Der Kopf des jungen Mannes wimmelte baldvon Vergleichungen, die er zwischen sich in Londonund Pctrarka in Avignon anstclltc. Da er immer ge-glaubt, der Ruhm stehe in der Hand von großen Herrnund Damen, welche ihn verleihen, und keine Ideehatrc von dem großen Publikum, bildete er sich ein,er scy schon ein berühmter Mann. Und da eine seinerstärksten Empfindungen die der Eifersucht auf Maltra-vcrs war, so fühlte er sich ganz selig wenn man ihmsagte: er scy ein viel interessanteres Wesen als jenerstolze, vornehme Mann, der seine Halsbinde trug wieandre Leute, und nicht einmal die unerläßlichsten Attri-bute des Genies schwarze Locken und ein Hohn-lächeln um den Mund besaß. Vornehme Gesellschaft,die, wie Frau von Staöl richtig sagt, den leichtsinni-gen Geist zn Grunde richtet und den starken stählt,trug dazu bei, vollends Alles, was in Cäsarini's GeistMännliches war, zu zerstören. Er lernte bald seinStreben nach Eindruck und Auszeichnung auf vergoldeteSalons beschränken; und seine Eitelkeit begnügte sichBulwer's Romane. I,XV. 4