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am, cardones, fabas maiores, pisos mauriscos, coriandrum, cer-folium, lactcridas, sclareiam. Et ille hortulanus habeat super domumsuam lovis barbam. De arboribus volumus quod habeant pomarios
62. ascalonicas Schalotten Ki.; asco-linum, aschlovch (?) Fi. B. 130;allium ascalonicum Me.; vgl. da-gegen Pi. B. 138; Küchengewürz,urspr. aus Askalon nach Isid.Etym. XVII, 10; echalotte, sca-logno Helm S. 172.
63. cepas, Lauch, Zipolle, alliumcepa Me.; auch im Asnap. Be-richt a. a. 0.; Bo. S. 90, Anm. 08;uraltes Gewürz- u. GenufsmittelFi. B. S. 137 ff.
64. alia allium sativum Me.; Knob-lauch Ki. Bo. S. 90, Anm. 69;wird wie cepa (No. 63) verwendet,aber auch als Heilmittel, s. Hehn8. 181. Pi. B. S. 112.
(15. warentiam rubia tinctorum Me.;Fitrberrötlie Ki. Pi. B.; KrappBo. S. 90, Anm. 70; s. auch oben0. de villis c. 43; zum Färben vonLeinen und Wolle, zur Bereitungvon Krapplack und Krapproth,früher auch als Heilmittel gegenKnochenkrankheiten verwendet.
66. cardones dipsacus fullonum Me.;Kardendistel Ki.; Weberkarden,s. auch oben 0. de villis c. 43.;zum Aufkrazen der Wollstoffeverwendet, früher viel angebaut.Fi. B. nimmt mit Vorbehalt car-dones für Cynara Cardunculusund Scolymus L. Artischocke mitihren verschiedenen Rassen S. 121.
0'7. fabas maiores vicia faba Me.;Saubohne Ki. Pi. B. 100; Buff-bolmen, Feld-, Gartenbohne, schonim Alterthum weit bekanntesNahrungs- und Thierfuttermittel.
Oft. pisos Mauriscos pisum sativum,oder arvousc, oder vicia Narbon-nensis Me.; Türkische Bohnen,Maurische Erbse, wie Bohnen(Zilf. 67) verwendet. Die Garten-erbse (pisum sativum L.) istnach Fi. B. eine Culturform derFelderbse (pisum arvensa L.),die an unserer Stelle jedenfallsgemeint ist. Pisi Manfisci wirdvon Reufs (Fi. Be 96) mit Moli-renorbse übersetzt, von Fi. B.braune Erbse. Vgl. Fi. B. 96 f.
69. coriandrum Koriander, corian-drum sativum Me. Fi. B. 133.
OaTPia, LanilgUtorordming.
Gewürzpflanze, deren Samen(„ Schwindelkörner“) officinell ähn-lich wie Kümmel (No. 12, 14) u.Anis (No. 19) verwendet, Ant. i.Asnap. Bericht: coliandrum, c. 29a. a o-i als Aplirodisiacum b.Isid. Etym. XVII, 10.
70. cerfoliwn Kerbel, scandix eere-folium Me.; Antliriscus Cerefo-lium Hoffmann; Kerbel, Garten-kerbel Fi. B. 126; zu Gemüsen,Suppen, Salat und zu Kräuter-säften verwendet.
71. hieto’irfasWolfsmilcli, Springwurz(Ant.) Eupliorbial athyris Me.;wurde auch als Heilmittel verwen-det. Kreuzblättrige Wolfsmilch,Pillenkraut, Springkraut Fi. B.
72. sclareiam Muskateller Salbey,Salvia sclarea Me. Fi. B.; Schar-lachkraut; giebt dem Wein an-geblich Muskatellergeschmack.
73. Jovis barbam Jupitersbart,Götterbart, sempervivum tecto-rum Me.; Hauslauch, HauswurzFi. B. 79; auch Donnerkraut B o.S. 90, Anm. 78; Kö. No. 4473;auf die Hausdächer gepflanzt,uraltes Hausmittel bei Wundenverschiedener Art. Der Hans-laucli auf dem Dach galt auchals Schutz gegen das Einschlagendes Blitzes und war deshalb aufjedem Bauernhause zu finden.Vergi. Fi. B. 79; J. Grimm,Deutsche Mvthologie, 4. Auf!.,1875, S. 152 f.; Ilwof, S; 426. —A n h a n g. V ettonica (betonica offi-cinalis) ist die einzige im Asnap.Ber. c. 29 vorgetragene Pflanze(dort an letzter Stelle genannt),welche nicht auch imO. de villis ge-nannt ist, Fi. B. S. 77j Ga. S. 233.
acrimonia ist die einzige im Be-richt über Treola (Bo. 256, c. 37),nicht aber im 0. de villis vor-kommende Pflanze: Agrimonia
Eupatoria L. Odermennig, wegendes Gebrauchs gegen Leberleidenin den Apotheken Lappula hepa-tica, Leberklette, genannt. DieNamen Ackermennig, Odermennigsind durch Entstellung aus agri-monia und dieses wahrscheinlich5