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Das grosse Sterben in Deutschland in den Jahren 1348 - 1351 und die folgenden Pestepidemien bis zum Schlusse des 14. Jahrhunderts
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seinen Pauman aber vordem an den Richter, in des Gericht erim entfaren ist, und der soll im dan auch den Pauman an alleWiderred antwurten. Thät der Richter das nit, so ist er derHerrschafft fünfzig Phundt Perner verfallen, und soll der vordererseinem Pauman dennocht nachvolgeu, wo er den begreiffet, undsich des unterziechen mit seinem Leib und Guet on Gericht, unzter im sein schaden abthuet*). Uud darutnb ist er der Herrschafftnicht schuldig oder gebunden. Geschähe auch, das ain Paumanan meinem Herrn sein Zins verzihen wolt und sein Hab fürbasfiebnet auf ains andern Herren Guet oder in ain ander Gericht,so mag der Herr seinen Pauman nachvolgen und in phendten analler seiner Hab, auf welliches Guet oder in wellichen Gericht erdie begreifft, und mag die haimfüeren und treiben on Entgeltengegen dem, darzue der Pauman geflöchnet hat, und auch gegenden Richter, in des Gericht er die Hab und Guet begreifft, undsoll im der Richter darzue beholffen sein, wann er im das er-mannt.

Es mag auch ain jegklicher (287) Herr seinen aigen Mann,auf welliches Guet er gesessen ist, zu rechten Zilen abfordernund haimen und in auf sein selbs Guet sezen, wovere er das be-darff, und soll im des niemandt zu wider sein. Wäre auch je-mandt, der Erbrechte in dem Landt an Guettern hette, der solldieselben Recht fordern und fürbringen in dreyen vierzehen lagen.Nachdem als im das der Herr, von dem das Guet Lehen ist, zuwissen thuet oder es offenlieh in der Kirchen auf der Canzel for-dert, und so mag der Herr sein Guet fürbas fir ain lediges Guetleihen wem er will. War aber, das Khindt und Erben da wären,die zu iren Tagen nicht wären khumen, haben die jemandtFreundte, die sollen derselben Khindt und Erben Recht auch for-dern und fürbringen, als vor geschrieben steet. Und soll der Herrden Freuudten an derselben Erben stat ire Recht leihen, unz syzu iren tagen khumendt; beschache das aber nicht, so mag derHerr sein Guet aber ledigklich leihen, wem er will.

Das ander Gesaz oder Gebot ist umb gedingte Knecht, Magd,

) Sie lejjteit 6 $Borte fehlen bei 33raitbis> pg. 73.

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