Unb fextbem ßaben fiel) äßnticße UuglüdSfälle in Sfärntßen, SLirol,Qberitalien, neueftexie auf SScßia unb Jlrafatoa in ber ©uubagruppegugetragen, oon benen man baSfelbe Behaupten fönnte.
3. Srjißrimingen der Krankheit.
5KjWßeu mir nun über auf bie (Srfdjeinungen, unter benen bieftrantßeit fkß geigte, fo ift nocßmalS in (Srinnerung gu bringen,bafi uu§ ärgtlidie Quellen au§ ®eutfcßlaitb nidjt öorliegen, mir atfobie anberer Sauber unb Stericßte auS Saienßanb ßerangießett muffen;freiließ finb felbft bie Angaben ber Slngengeugen meiftenS feßt mager.ISS ift atlerbingS gugugeben, baß bas Stuftreten ber (Spibemie in Der*fdjiebenen Säubern, unter mecßfelitben geograpßifdjeit Streiten unb inbem SSccßfel ber SaßreSgeiten eine SDiobification erlitten ßat, aberim großen unb gangen bürfte biefer Unterfcßieb nießt oon fo großemStelaitge gemefen fein, um für bie (Srfd) einungSart nießt auS=tänbifeße Quellen ßerangießen gu bürfen.
ÜWeßrere fonft oerläßlidje Diadjridjteu füßreu bie ©eudße als einegang gemößnticße Steulenpeft an, oßne baß fie ber gefäßrtidjften ©ßmp»tome (Srmäßnung tßun. ®ieS ift g. St. ber yüdl bei ben KölnerSaßrbüdjern, ber Simburgercßronit, bei ÜJtartin oon gitlba, ßlofenerunb ben Gesta Trevirorum, bei einer bentfeßen SSienercßroitif u. a. m. *)Stiele anbere Quellen ermäßnen oon &ranfßeitSerfdjeinungen aber audßnießt ein einziges SSort. Ä'antafugenuS, beffen ©oßn SlttöronifuS inStonftautinopel ber ©eneße erlag, gibt unS fotgenbe ©cßitberung. ®ieSranten ßatten große (Siterbeuten an Qberfcßentetn unb Slrnten, bie,menn fie geöffnet mürben, (Srleicßterung bradjten. Stiele oerlorenbie Äraft ißrer geiftigen gäßigfeiten unb ßatten über ben gangenS'örper feßroarge ©trieße. (SS finb bas bie uutrüglicßften ßeicßeu bermorgenlänbifdjen S3ubonenpeft; allein er ßebt aueß bie eßarafteriftifeßen(SrfcßeinungSarten biefer ©eueße fpeciell ßeroor. ®enn nadß feinen
*) $. 6t. Et). 13, 36, Dtoflel 16, ©ccarb 1, 1727. D. 3t. (Sf)- 8, 120.SBptteubad) 2, 263, Ißej 1, 970.