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rieb sich leise die Hände und fuhr fort: „Fürchtet Nichts!Ihr sollt der Esel seyn; und so fängt Philipp von Make-donien an, den Korb zu füllen." Und er warf seine Börsedem Kammerdiener in die Hand, dessen Gesicht bei der Be-rührung des Goldes seine ängstliche Verlegenheit zu ver-lierenschien. Lilburne warf ihm einen ruhigen, höhnischenBlick zu: „Geht! — ich will Euch meine Befehle beimAuskleiden geben!"
„Ja!" fuhr er fort, mit sich selbst sprechend, „dieHüfte schmerzt mich noch immer. Aber er ist todt! — er-schossen, wie man eine Elster oder einen Iltis todschießt!Ich habe die Zeitung noch in dieser Schiebladc. Er starbals ein Ausgcstoßener — ein Miffethätcr — ein Mörder:lind ich habe seinen Namen gcbrandmarkt — seine Geliebteverführt — und ich — bin John Lord Lilburne!"
Gegen zehn Uhr kamen ein Halbdutzend jener mun-tern Liebhaber Londons, die, wie Lilburne, den Reizen derStadt treu blieben, wenn die gemeineren Verehrer ihrensonnverbrannten Straßen den Rücken wandten — meistledigeMänner — die Meisten von mittlerem Alter. Balddarauf traten auch drei oder vier vornehme Fremde ein,welche dem verbannten und unglücklichen Karl X. nachEngland gefolgt waren. Ihre Mienen, traurig und stolzzugleich, ihre aufwärts gestrtchnen Schnurrbärte, ihrelangen Bärte, machten zuerst einen lebhaften Contrast mitden glatten, lustigen Engländern. Aber Lilburne, ein Freundvon französischer Gesellschaft, der, wenn er wollte, wohlartig und angenehm zu sehn verstand, versetzte die Ver-