man ihn kaum verstand), Ihnen zu sagen, wennsich eine Gelegenheit zur Entdeckung darböre,daß ich die Kühnheit — den Frevel begieng —Sie zu lieben — zu lieben — o Gott! Sieanzubcten und dann Sie für immer zu verlassen."
Bleich,zitternd, kaum vermittelst des BaumS,an den sie sich lehnte, sich aufrecht erhaltend, hörteLucie dieß rasche Geständniß an.
„Darf ich es wagen diese Hand anzurührcn?"fuhr Clifford fort, indem er niedcrkuiccnd, schüch-tern und ehrerbietig sie faßte. „Sie wissen nicht,Sie können sich nicht träumen lassen, wie unwür-dig der ist, der sich diese Kühnheit erlaubt — unddoch nicht ganz unwürdig, weil er eines so tiefen,so heiligen Gefühls fähig ist, wie er gegen Siehegt. Gott segne Sie, Miß Branden! — Lucie,Gott segne Sie! und wenn Sie iu Zukunft hören,daß mich ein noch schwärzerer Verdacht, eine nochstrengere Untersuchung trifft, als jetzt auf mir la-stet — wenn selbst Ihre Güte und Huld keineVerthcidigung für mich findet — wenn der Arg-wohn zur Gewißheit wird und die Untersuchungmit der Verdammung endigt: dann glauben Siewenigstens, daß die Umstände mich aus meiner Na-tur hiuausgctriebcn haben, und daß unter einembessern Stern ich ein Andrer geworden wäre, alsder ich bin." Luciens Thränen träufelten aufCliffords Hand als er sprach und als ihmdäs Herz im Leibe zergehen wollte, wie er dießBulwcr's Romane. XXVII. 8