Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
63
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seine Absicht vielmehr sey zu belohnen alseinzuschüchtern, gestand Swoppem, daß vor rzJahre» der Zeuge mit ihm und noch zwei andernMännern in einem Wirthshaus in DcvereurCourtzusammengewesen und ihm verschleime Gegenständein Geschirr, Zierrathen und dergleichen verkaufthabe. Der größte Thell dieser Maaren hatte na-türlich die Niederlage des Pfänderleihers längstwieder verlassen, aber er meinte ein paar verlau-fene Putzsachen, nicht werthvoll genug um sie neuHerstellen und fassen zu lassen oder nicht modischgenug um gleich einen Käufer zu finden, seyennoch in seinen Schränken liegen geblieben. Hastigund mit zitternder Hand kramte Brandon unterdem bunten Inhalt der Mahagoni)-Schranke, dieder Pfänderleiher jetzt seiner Nachforschung anheim-gab. Nichts auf der Welt giebt einen wehmüthi-geren Anblick, als die Schublade eines Pfänderlei-hers! Diese kleinen, artigen, werthloscn Putzsa-chen, diese Schleifen treuer Liebenden, diese ver-zogenen Armbänder, diese verbogenen Ringe mitAnfangsbuchstaben oder einer kurzen Inschrift derZärtlichkeit oder des Schmerzens geziert welcheGeschichten von vergangner Zärtlichkeit, Hoffnung,Sorge haben sie nicht zu erzählen! Aber Empfin-dungen so allgemeiner Art verdüsterten die harteSeele William Brandons nie, und weniger als jehätten solche Gedanken jetzt sich ihm aufdrängenkönnen. Ungeduldig warf er den ehmals vielleicht