Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
26
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thümcr ihn nicht hörte,der Apotheker, Sir! istdas Gesetz! das Gesetz steht hinter dem Laden-tisch und theilt Jedem zu, welche Gabe er neh-men soll. Dem Armen giebt cs schlechte Arzneienunentgeldlich, dem Reichen Pillen um den Appetitzu rcitzcn; dem letzter» Belohnungen sür die Schwel-gerei) , dem ersten nur rasche Befreiung vom Le-ben. Ach! entweder ist der Apotheker nur ein un-wissender Quacksalber, oder ist seine Wissenschaftnoch in den Windeln- Er begeht so viele Miß-griffe als Sie selbst begehen könnten, wenn AllesIhrer eignen Auswahl überlassen wäre. Diejeni-gen, welche sich an ihn zu wenden haben, sprechenselten rühmlich von seiner Geschicklichkeit. Er hilftEuch zwar aber von Eurem Geld, und nicktvon Eurer Krankheit; und die einzige Seite sei-ner Wissenschaft, worin er Adept ist, ist die, wel-che ihn in Stand setzt, Euch bluten zu lassen. OMenschenkinder!" fuhr Augustus fort,welch ed-le Geschöpfe solltet Ihr seyn! Ihr habt den Schlüs-sel zu allen Wissenschaften, allen Künsten, allenGeheimnissen, nur Eines ausgenommen. Ihr habtkeinen Begriff davon, wie regiert werden soll!Ihr könnt kein erträgliches Gesetz machen, um Le-ben und Seele nicht! Ihr macht Euch selbst dasLeben so unbehaglich als cs nur mit allen Artenvon verletzenden und quälenden Einrichtungenmöglich ist und dann werft Ihr den Vorwurf aufdas Schicksal! Ihr setzt Regeln fest, welche zu