Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
10
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junge sanfte Wesen, das vor ihm stand, herauszezau-bert,Wer könnte cs auch?" wiederholte ermir einem Seufzer,als etwa ein alter, verwelk-ter Asccte wie ich. Ich muß Dich wahrlich ver-lassen ; sieh, mein Wagen ist vor der Thürc. Willmeine schöne Nichte unter den sie umgebendenLustbarkeiten sich herablassen, dann und wann desgrämlichen Advokaten zu gedenken, und ihn durcheine Zeile von ihrem Glück und Wohlseyn versi-chern? Obgleich ich selten andre als Geschäftsbrie-fe schreibe, darfst doch Du wenigstens einer Ant-wort von mir gewiß sevn. Und sag' mir Lucie,ist wohl irgend Einer in dieser ganzen Stadt sothöricht zu glaube», diese nichtigen Edelsteine, nurdazu gut meinen Stolz auf Dich durch ein äußresZeichen zu beurkunden, könnten einer Schönheit,die über allen Schmuck hinaus ist, auch nur denkleinsten weitern Reil; verleihen?"

Mit diesen Worten brachte Brandon ein le-dernes Kästchen hervor, berührte eine Feder undder überwältigende Schimmer von Diamanten,die manches patricischc Herz entzückt hätten, sprangblendend Luciens Augen entgegen.

Keinen Dank, Lucie!" sagte Brandon, seinerNickte schüchterne und sich sträubende Dankbarkeitablehnend,ich ehre mich selbst, nicht Dich, undnun Gott segne Dich, liebes Mädchen. Lebewohl!Sollte sich eine Veranlassung ergeben, wo Du ei-nes vertrauten, wohlmeinenden und weisen Rath-