Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
83
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lieber Lord, sepcn Sie Ihrer Sache nicht zu ge-wiß ! es ist ein eignes Mädchen und besitzt mehrUnabhängigkeit als sonst die Weiber. 'Sie wird beiihrem Urtheil über Sie Rang nnd Stand in kei-nen Anschlag bringen; sie wird nur den Mannins Auge fassen, und verzeihen Sie mir, wenn ichIhnen, der Sie das Geschlecht so gut kennen,einen Plan an die Hand zu geben wage, nach wel-chem zu verfahren nicht unräthlich seyn dürste:beugen Sie der Einbildung von ihrer Seite vor,Sic scyen ganz und gar der ihrige; erwecken Sieihre Eifersucht, reitzen Sic ihren Stolz, bringenSie ihr die Meinung bei, Sie seyen unüberwind-lich und wenn sie nicht allen Weibern unähnlichist, so muß sic wünschen, Sie zu erobern."

Der Graf lächelte.Ich muß mein Heil ver-suchen," sagte er mit zuversichtlichem Tone.

Der verwitterte Geck!" brummte Brandonzwischen den Zähnen:jetzt wird seine ThorhcitAlles vereiteln."

Und dies; erinnert mich," fuhr Maulevcrcrfort,daß die Zeit schwindet und das Diner nochnicht vorüber ist; lassen Sie uns nichts übereilen,aber verhalten wir uns stille, um dessen besser zugenießen diese Trüffeln in Champagner ko-sten Sie sie einen Tobten müßten sie wiederins Leben rufen!"

Der Advokat lächelte und ließ den gutenWillen gelten, obwohl er die Leckerey unberührt

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