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Ein gewister mit Verachtung verwandter Aus-druck spielte über Vrandons harte Züge. Es warein bemerkenswcrthcr Zug an ihm, daß er, wäh-rend doch sein eifriges Bestreben dahin gicng, Lü-cken eine vortheilhafte Meinung von Lord Maule-vcrcr einzustößen, doch nie ganz eine gewisse Zu-friedenheit bei irgend einem Scherz auf Kostendes Grafen, oder bei einem ilrthcil, das feineLiebenswürdigkeit gegenüber von dem andern Ge-schlecht in Zweifel zog, zu verbergen im Standewar; aber sobald diese Zufriedenheit in ihm zumBewußtseyn kam, wurde sie auch augenblicklichwieder durch den Verdruß bekämpft, welchen erdarüber empfand, daß Lucic seinen Wunsch, siemit dem Hofmann zu vermählen, gar nicht zuthcilcn schien. Es schien in dieser Beziehung inseiner Seele ein Kampf obznwalten, zwischen demInteresse einerseits, und persönlicher Abneigungoder Verachtung andrerseits.
„Du beurthcilst die Weiber falsch!" sagteBranden. „Frauen kennen sich einander nie.Von allen Menschen ist Mauleverer am meistengemacht sie zu gewinnen und die Erfahrung recbt-scrtigt meine Behauptung. Der stolzeste Ruhm,den ich mir für ein Weib denken kann, wäre: diegänzliche Eroberung Lord Maulcvercrs; aber csist unmöglich. Er kann galant scyn, aber ..ic wirder sich zu Füßen legen. Cr verachtet die ganze