„Erwähnen Sie dessen nicht, mein lieberBranden," sagte der 'gutmüthige Edelmann miteinem Seufzer, ,,ich freue mich zu jeder Stunde,Sie zu sehen und bin dessen ganz gewiß, daß,was Sie mir mitzutheilen haben, in alle Wegeder aufmerksamen Beachtung werth seyn muß."
„ Nur wegen einer Staatsangelegenheit, ob-wohl wichtigerer Art als gewöhnlich, wagte ich Siezu stören," antwortete Brandon, indem er sichneben das Bett setzte. „Diesen Morgen, vor ei-ner Stunde, erhielt ich durch eine besondere Sta-fette einen Brief von London mit der Nachricht,daß zuverläßig im Cabinet eine VeränderungVorgehen solle, ja sogar mit Angabe der einzelnenNamen und Beförderungen; ich gestehe daß ich,da sowohl mein Name als der Ihrige unter denErnennungen vorkommt, begierig war, theils Ih-re Kenntniß von der Sache, die ohne Zweifel sehrgenau ist, theils Ihren Rath in Anspruch zunehmen."
„In Wahrheit, Brandon," sagte Mauleve-rcr mit einem halb mürrischen Lächeln, „jede an-dre Stunde des Tags wäre gut genug gewesenfür die Angelegenheiten der Nation,wie die Zeitungen das mühselige Possenspiel be-nennen , das wir durchmachen; und ich hatte mireingebildet, Sie würden meine Nachtruhe nur ei-nem Gegenstand von wirklicher Wichtigkeit zu liebunterbrochen haben — etwa wegen der Entdeckung