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Jezt war er in dem Krümmungen des Waldwegeshalb sichtbar, jezt bet sich seine volle Gestalt demAuge dar, jezt war er ganz verborgen — daun wie-herte sein Pferd ungeduldig; jezt wurde er wiedersichtbar und in einem Augenblik darauf erreichteer das Paar. Der Ankömmling war von großem,nervigem Wüchse und in der ersten Blüte desMannesalters. Ein schwarzgrüncr Rok, mit schma-len Silbcrborten verbrämt und vom Hals bis indie Mitte zugeknöpft, stand ganz gurj zu einerstolzen Miene, breiter Brust und einem schlankenaber gerundeten Leib, welcher der Zusammcnpres-sung durch den Schneider nicht bedurfte. Einkurzer Reitmantcl, mit einer silbernen Hafte amHals befestigt, hieng malerisch über die eine Schul-ter. Seine Beine waren mit militärischen Stie-seln bekleidet, die, obwvl sic über das Knie herauf-rcichten, doch den kräftigen Schenkeln des Reitersoffenbar weder lästig noch beschwerend waren. DerZeug des Pferdes. Gebiß, Zügel, Sattel, Halftern,war nach der neusten besten Mode gearbeitet, unddas Pferd selbst war im besten Stand und vonausgezeichneter Schönheit. Die Haltung des Rei-ters war aufrecht und trozig; ein kleiner aberkohlschwarzer Schnurrbart erhöhte den entschlösse»neu Ausdruck seiner kurzen, gekrümmten Lippe, undunter dem breiten Hut, der über seine Stirnehcreinragte, wallten seine Haare hervor und weh-ten schwarz durch die frische Nachtluft. Reiter