Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
33
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der Hals gieng zwar durch, aber der Bauch sträubtesich und die Dame mar genöthigt die Goddes-gabe zurückzuziehetl. Auf dicß erneuerke-das zart-fühlende Weib sein Schluchzen und so versunkenwar sie in ihre» Schmerz, daß sie, ganz vergessend,wie er schien, zu welchem Zweck sie die Flascht mit-gebracht, dieselbe an ihren Mund setzte und mitdiesem Lebenselipier, das sie ursprünglich für Paulbestimmt hatie, sich selbst tröstete.

Dies; stärkte sie wieder ein Wenig; und nacheinem sehr rührenden Auftritt taumelte die Fraumitden schwankenden Schritten, welche dem Schmerzeigenthümlich sind, fort, und versprach beim Ab-schied, men» Zärtlichkeit oder Geld Pauls Haft ab-kürzen könnten, so solle es an keinem fehle». Wirwären in großer Verlegenheit, wenn wir mit Ge-nauigkeit angeben sollten, wie viel Einfluß daserstgenannte von jenen zwei Mitteln, geltend ge-macht von der anmnthigen Margaretha, auf denRichter Burnflat wohl würde ansgcübt haben.

Als die gute Frau sich entfernt hatte, eilte Paukwieder an sein Wrrgznpfen und zu seinem Freund.Er traf den würdigen Angnstns, wie er eben insge-beim kleine, anständige Lnxuswaaren, als Tabak,Branntwein und schmackhaftere Fleischportionen,als der Kerker sie zugestand, verkaufte; denn Angnstns,der mehr Geld hatte, als seine übrigen Genossen,wnßre vermöge der Freundschaft des «Kerkermeisterssolche, den Gefangnen besonders werthe BedürfnisseBulwcr'L Roman,. XXV. 3