51
Diese Beiträge zu einer Geschichte des Sata-nas waren aber nicht die einzigen prosaischen undglaubwürdigen Urkunden, welche die literarischreiche Decke darbot; ebenso wunderbar und eben sounbestreitbar war die Geschichte »von einer jungenDame, einer Herzogstochter, mit drei Beinen undeinem Stachelschweingesicht." Ebenso „das gräßlicheStrafgericht Gottes an Fluchern, dargethan amBeispiel rvn John Stiles, der todt niedersank, nach-dem er einen großen Fluch gethan; und als manihn entkleidete, fand man am Saum seines Hemdesgeschrieben: Du sollst nicht flnchcn!" Zweimal hatteMrS. Lobkins einen langen Seufzer ansgestvßen,als ihr Auge von Paul auf die ruhige Miene vonDummie Dnmmaker sich lenkte; jezt seyte sie sichin ihrem Stuhle zurecht, eine mütterliche Besorg-nis; überflog ihr Gesicht und sie sagte: „Paul, kleinerSchelm, was hascht da für 'n kauderwelsch Buch?"
„Turpin, der große Hochstraßenmann!" antwor-tete der junge Student, ohne das Auge von demBlatt aufzuschlagen, durch das er sich eben in sei-ner belehrende» Lektüre durchbnchstabirte.
„O, das ist ein Bursch von gutem Schrot und Korn,Frau!" sagte Herr Dummaker, indem er seine Pfeifean ein brennendes Stück Papier hielt, „der reitetgewiß noch ein Roß, das der Ziinmermaiin.auszäumt,dafür steh ich !"
Auf diese Profczeihung antwortete die Frau nurmit einem Blick der Entrüstung, sic rückte in ihrem
4 «