Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
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Vorliebe für fremdes Eigenthnm. Ja, obgleich erzuweilen einem gelegentlichen Gaste im Kaffcsaalder Mrs. Lobkins die Taschen leerte, so schien dieseThat doch mehr in einer Neigung zu lustigen Strei-chen als im Streben nach Gewinn ihren Grund zuhaben; denn wenn der Geplünderte durch seinenVerlust, etwa eine Tabaksdose oder ein Taschentuch,oder der Art Bedürfnisse, hinlänglich gequält wordenwar; wenn er, zum heimlichen Jubel Pauls alleEcken des Zimmers durchstöbert, sich geärgert undgestampft und sich durch seinen Verdruß den bitter»Vorwürfen von Mrs. Lobkins ansgesetzt hatte, dannpflegte unser junger Freund ruhig und plötzlich esso zu richten, daß der vermißte Gegenstand frei-willig wieder in der Tasche sich einfand, ans der erverschwunden war. Und so geschähe», wie denn unsreLeser ohne Zweifel schon eine ähnliche Erfahrunggemacht haben," wenn sie den Frieden einer ganzenHaushaltung wegen des Abhandenkommens einestragbare» Schatzes störten, den sie selbst, wie sichnachher answeist, verlegt hatten, so geschah es,daß das unglückliche Opfer von Pauls ehrlicherSchlauheit dem vereinigten Unwillen der Zuschauerpreis gegeben und vom Ankläger zum Ueberwic-jenen herabsinkend, insgeheim das unselige Schiksalverfluchte, das ihn nicht sallein durch den Verlustseiner Habe ängstete, sondern ihm auch den nochgrößer» Verdruß bereitete, sie wieder zu finden.

Ob nun Mrs. Lobkins bei Entdeckung dieser