Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
41
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Iczt, da sie mit ihrem Kind allein war, be-sänftigte sich das Angesicht der unglücklichen Mutter,als sic den Knaben ansah und all die Armseligkeitenund Erhöhungen wenn wir -das Wort gebrauchendürfen welche in der stürmischen Gereitztheit desFieberwahnsinns, an der Oberfläche ihrer Seeleaufgetanesit waren, versanken jetzt allmälig, je mehrder Tod überhand nahm, und die Mutterzärtlichkeit,welche zuvor verscheucht und niedergedrückt gewesen,erreichte ihre natürliche Höhe. Eie nahm das Kindan ihre Brust und drückte es in ihre Arme, diemit jedem Augenblick kraftloser wurden; sie tröstetees mit einer Art Gesang, welchen die Wärterinnenihren unznfriednen Kindern singen, aber die Stimmewar schmetternd und hohl und als die Mutter dies;empfand, füllten sich ihre Angen mit Thränen. Jetzttrat Mrs. Grete wieder ein und nun wandte sichdie Sterbende mit einer ergreifenden Ruhe in ihremBenehmen, welche die angeredete Person erschütterteund rührte, zu ihrer Wirthin, deutete auf das Kindund sagte:

«Ihr seyd gütig gegen mich gewesen, sehr gütig,und möge Gott Such dafür segnen! Ich habe ge-funden, daß diejenigen, welche die Welt als dieSchlimmsten verschreit, oft die menschenfreundlich-sten sind. Aber ich will Euch jetzt nicht danken,wie ich wohl thnn sollte, sondern Euch um eineletzte, übergroße Gunst bitten. Nehmt Euch meinesKinds an, bis cs groß wird; Ihr habt oft gesagt,