Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
21
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gezeitigt, anrührcn darf; und wie viele Zufälligkei-ten könne» in den Weg kommen, um die Ausführungeines solchen Plans ganz zu vereiteln, wie viele Zu-fälligkeiten können, im besten Falle, sie bis ans dasmattere Alter hinansschieben, wo die Kräfte durchlange Gewöhnung an die Kämpfe und Widerwärtig-keiten des Lebens erschlafft sind. Ost wenn wir inder Blnthe der Jugend und Mannhaftigkeit an unsremhöchsten Trinmf zu arbeiten wähnen, verschwendenwie unsre Kräfte nur an einen lezten Fehlwnrf.Inzwischen, wenn ich vor der Hand nur auf wenigGewinn rechnen darf, kann mich auch nur geringerVerlust treffen; ich setzte nicht mein ganzes Hemzauf den Erfolg von Bestrebungen, die, wie ichmit meinen Feinden bekenne, (denn Feinde habenist das allgemeine Schicksal in der Literatur, demauch die allergcwöhnlichstcn Schriftsteller nicht ent-gehen) unbedeutend und schwach sind; ich lasse michdurch das Lob dieses Mannes nicht so anfblähen,durch den Tadel von jenem nicht so Niederschlagen,daß ich des ruhigen Gleichgewichts des Geistes ver-lustig gicngc, oder den kleinen anmnthigen Kreisüberschritte, in welchen die Vernunft eine Zau-berin, wenn sie ihr Reich beschränkt, eine Betrüge-rin, wenn sie es ausdchnt, - Andern sich einzndrängenverwehrt. Auch glaube ich nicht, daß für Einen,der sich eine strenge und ernste Gcistcsthätigkcit an-g-wvhnt hat, das Schreiben von Büchern, wenn sienur nicht,Poesie oder abstrakte Wissenschaften sind,