Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
11
Einzelbild herunterladen
 

Wünschen und Hoffnungen jener Männer zufolge,nie auch nur zu lesen sich Muße gewinnen sollten.

Vier Jahre sind verflossen, seit ich Ihnen dieschon erwähnten Gedichte widmete; sie haben anuns beiden nicht unbeträchtliche Veränderungen her-beigeführt. Wir sind nicht mehr die keken Springins-felde, die nach Lust und Laune umherschweiften nndnach unfern Wünschen Abenteuer anfsuchten. Wirfühlen, wenn wir auch dieß Bcwußtseyn in demstummen Herzen verschließen, daß das Leben rauhereund dornenvollere Pfade hat, als wir uns vorstellten,und wir betrachten die Wege auf unsrer PilgerfahrtVicht mehr mit dem frohmüthigen oder flüchtig hin-gleitenden Blick sorglos heiterer Wanderer, sondernmit dem müden gedankenvollen Auge des umge-triebenen Geschäftsmanns. Sie haben den gewißehrenvollen, aber etwas unfruchtbaren Arbeiten derEerichtsschranken sich hiugeben; nnd ich einbloßer Betrachter von anderer Leute Glück undAbenteuern") ich ziehe aus dem Gelärme derregsamen Welt eine so harmlose Beobachtung, wieSie solche, wenn sie eine kleine Weile in meinemEemüthe gelegen hat, in gewisse» mäßigen und sehrunschuldigen Novellen wieder zu Tage gefördert fin-den. Nicht ni'nder innig jedoch häng ich meinemalten Glauben an: daß Erfahrung die einzigeWaare ist, welche nie ermangelt, uns unsere Aus-

»j Burton.