Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
121
Einzelbild herunterladen
 

121

dem Gemache des Kämmerers; er verfolgte es dann tief-sinnig mit den Augen und stieß einen solchen Seufzer au-,wie er etwa aus der Brust eines ergebungsvollen Vaterskommen mag, wenn ihm ein geliebter Sohn aus dem Ge-sicht verschwindet.

Richard bedachte sich einen Augenblick, nicht geneigt,seiner Nachforschung zu entsagen, und zweifelhaft, ob erdem Heureka zum Behuf weiterer Nachspürung folgensollte; aber theils weil er nicht gemeint war, seine Würdein den Auge» Hastings' bloß zu stellen, falls sein Verdachtsich unbegründeterwiese, theils weil er nicht Lust hatte,sich der Gefahr des Mißfallens der rachsüchtigen Herzoginvon Bedford auszusetzen, durch weitere Belästigung einesjetzt unter ihrem Schutze stehenden Mannes, überließ ermit Widerstreben die ganze weitere Untersuchung der er-probten Loyalität Hastings'.

Wenn Margaretha in London ist," murmelte ervor sich hin, während er sich langsam wegwandte,so istjetzt die Zeit, die Löwin zu packen und zu fesseln!" He,CateSby hieher! (ein kostbarer Mann dieser Catesby die Bildung und Erziehung eines RechtSmanneS beider Natur eines Bluthunds!) Catesby, während KönigEdward einen Lustritt macht, wollen wir» ich und Du,die Spur seiner Feinde auswittern, Wenn die Wölfinvon Anjou sich hieher gewagt hat, so ist sie in einem Klo-ster oder Convent versteckt, ganz gewiß. Sieh nach un-fern Rossen, Catesby! Seltsam," fuhr der Prinz fort, vorsich hin murmelnd,daß ich rastloser besorgt bin, dte Kroue