tigkeit, stockte er, denn wie ein Blitz durchzuckte seineSeele die Erinnerung an die verhängnißvollen Papiere.Unter der nächsten Thüre, die er hätte öffnen sollen, lagensie versteckt. Die in seinem Gesicht vorgehende Verände-rung entging Richard nicht, und er merkte sich die Thüre,welche Warner zu öffnen unterließ, als der Gelehrte ha-stig und mit einer gewissen Geistesgegenwart zu der nächst-folgenden überging, in welcher das Metall bald sich zeigenmußte.
„Oeffne diese Thüre!" sagte der Prinz, auf dieHandhabe deutend.
„Nein! — Laßt das! Das ist gefährlich! Laßtdas!" rief der Mechaniker.
„Gefährlich für Deinen eignen Hals, Schelm undBetrüger!" rief der Herzog, und er stand im Begriff,selbst die Thüre zu öffnen, als plötzlich ein lautes Kra-chen — eine fürchterliche Explosion gehört wurde. Ach!Avam Warner hatte für seine Maschine noch nicht ent-deckt, was wir jetzt die Sichcrheitsklappe nennen. Derin dem kleinen Kessel enthaltene Dampf hatte einen un-gebührlichen Druck bekommen; AdamS Aufmerksamkeitwar zu sehr in Anspruch genommen gewesen, um die An-zeichen dieses steigenden Druckes zu beachten, und dasklebrige kann man sich leicht denken. Nichts konnte demstarren Erstaunen und Entsetzen der Zuschauer bei dieserExplosion gleichen — ausgenommen jedoch den jugend-lichen Herzog, der unbeweglich blieb und noch immer nurdie Stirne runzelte. Alle rannten nach der Thüre, ein-