Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
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es auch schon mir, in meiner Phantasie, die Genüssend den Ueberfluß zu gewähren scheint, die es uns Alleneinst in der Wirklichkeit verschaffen wird. Mich dünktemein Bett sogar in der letzten Nacht wunderbar weich,und die Decken waren wärmer, denn ich wachte nicht ansvor Kälte."

Ach!" dachte die gute Tochter, lächelnd mit feuchtenAugenso lange meine Sorgfalt Deinen öden Pfaddurchs Lebe» glätten und ebnen kann, warum sollte ichmich härmen und grämen?"

Ihre Einsamkeit wurde jetzt von Zeit zu Zeit an denAbenden unterbrochen durch die Besuche NicholaS Alwyns.Der junge Gvldschmid war selbst nicht unbekannt mit dereinfacheren Mathematik; er hatte einiges GrfindungS-talent, und hatte Freude an der Verfertigung von Uhren,obwohl dieß eigentlich nicht in sein Handwerk cinschlug. DerVorwand für seine Besuche war sein Wunsch, auS War-ners Kenntnissen in der Mechanik Nutzen zu ziehen; aberder Gelehrte war so in seine Forschungen und Bestrebun-gen vertieft, daß er seinem Besuche nur wenig Unterwei-sung gab. Dennoch war Alwyn zufrieden, denn er sahSybillen. Ec sah sie in den Verhältnissen, welche ihrenCharakter in daö anziehendste Licht stellten, als liebevolle,geduldige, hi,'gebende Tochter, und der Anblick ihrerhäuslichen Tugenden fesselte mehr und mehr sein ehrlichesenglisches Herz. Aber immer «erlegen und linkisch ließer seine Gefühle nie laut werden. Mit Sybillen spracher wenig und mit zwangvolier Förmlichkeit; »nd das