Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
9
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Es liegt für den raschen beweglichen Geist der Ju-gend etwas Wunderbares und Uebernatinliches in demLeben im Leben, das die heftige Leidenschaft des Wis-sens und des Genius begründet und nährt, eine Lei-denschaft, die um so Viel stärker ist als die Liebe, und soviel mehr in sich selbst ruhend; welche kein Mitgefühl for-dert, auf kein verwandtes Herz sich stützt, welche alleinin ihren Werken und Phantasien lebt, wie ein Gott unterseinen Schöpfungen.

Auch der Philosoph halte eine große Betrübniß er-lebt seit sie sich zuletzt gesehen. In, Stolze seines Her-zens hatte er beabsichtigt, Marmaduke die räthselhafteWirkungsweise seines Modells zu zeigen , welches an die-sem Morgen zum Leben zu erwachen schien; und als derjunge Mann weg war, und er allein den Versuch machte,ach! da entdeckte er, daß neue Fortschritte ihn nur in neueSchwierigkeiten verwickelten.' Er hatte die wichtigstenSchritte gewonnen in der gigantischen Schöpfung derneuern Zeit, und es stellte sich ihm dasselbe Hinderniß inden Weg, welches so lange die Bestrebungen des großenneuen Entdeckers vereitelte. Da war der Ehlinderda war der Kessel; aber, wenn er ihn auch in Gangbrachte, der Dampf erhielt immer nicht den Cylinderim Gonge. Und jetzt, geduldig wie die Spinne das zer-rissene Gewebe von Neuem spinnt, warf er sich mit uner-müdeter Rastlosigkeit auf die Verfertigung eines neuenCpiinders aus andern Materialien.Sonderbar," sagteer bei sich selbst,daß die Erhitzung des DampfcylinderS