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unsrer Arme! Ader der Aufenthaltsort der unsaofnimmt, soll auch nicht unwürdig seyn deinerSchönheit und unsrer Liebe. Unter Myrten undReden, in den Thälern wo der Sommer schläft, beiden Flüssen, welche das Gedächtuiß und die Sagender Vorzeit murmeln, unter den Hügeln und freund-lichen Lichtungen, bei den Silberquellen, immer nochso schön als ob die Nymfen und die Geister eineirdische Heimath dewovnren und schmückten; unterdiesen Umgebungen wollen wir unser Brautlager auf-schlagen, und der Mond des italienischen Himmelssoll über unsere Ruhe Wache halten.
Emilie! Emilie! wie so gern wiederhole ich undbewundre diesen schönen Namen! Wenn dich sehen,dich anreden und vor Allem, dich berüyren einEntzücken war: welches Wort kann ich im Wörter-buch des GlückS finden, um auszudrücken meinGefühl über die Erfüllung der Hoffnung, wovon ichjetzt brenne — unsre Zugend in Einem Strom zuvereinigen, wohin dieser auch fließen möge! gleichsamEin Stamm zu werden und iu Ein Leben die Gefühle,die Wünscht, das Wesen beider zn verschmelzen!
Heut Nacht werde ich dich wieder sehen; laßnoch Einen Tag hinfließen und dann — ich kann denGay nicht vollenden. Wie ich schon geschrieben habe:das stürmische Glück der Hoffnung hat mich über-nommen und verwirrt und begräbt alles Andre. Zudiesem Augenblick klopft mein Puls fieberhaft, dasZimmer schwimmt mir vor den Augen, Alles wird