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Erasmus Falkland Esq. an Lady EmilieMandeville.
Endlich also sollst du die weinige werden! duhast eingewilligt mit mir zu fliehen. Zn drei Tagenverlassen wir dieß Land und haben kein« Heimath,keine Welt mehr als Eins das Andre. Wir werden,meine Emilie, in jene gvldnen Länder gehen, wodie Natur, die einzige Gesellschaft, die wir dulden,wie eine Mnttcr uns an die Freistätte ihres Busenswinkt, wo die Lüftchen matt hinweheu unter demLiebesgesang des wollustvollen Himmels, und wo dasPmxurlicht, das Alles mit seiner Glorie umhüllt,an Zärtlichkeit und Weihe allem dem Geiste weicht,den wir milbringen. Ist nicht, meine Emilie, zwischender äußern Natur, welche in der Schöpfung waltetund der menschlichen in «ns zum Bewußrseyn kommen-den Natur ein geheimes Einverständniß, eine geheimeAnziehung? Sind nicht die Eindrücke von j-nerwie Zaubersprüche für die Leidenschaften dieser? undwenn mir die Holdseligkeit um uns her betrachten,ist es nicht als ob wir daun in unseru Herzen einenZuwachs des Verlangens und der Sehnsucht derLiebe gewännen und anhäuften? Was können wirvon der Erde uns wünschen als ihre Einsamkeit?was vom Himmel als seine mieutweihte Luft? Alleswas andre von beide» verlaugen könnten, finden wirin uns selbst. Neichthum, Ehre, Glückseligkeit —alle Gegenstände des Ehrgeitzes und der Sehnsuchtsind für uns nicht vorhanden außerhalb des Bereichs