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zu gewinnen; er hoffte seine persönliche Hülfe inSpanien zu erwirken; und gerne verband er sich mitMrs. St. John, um seinen Neffen von einem Bandelosznreißcn, welches ihn wahrscheinlich dem Diensteentziehen mußte, für den Don Alfonso ihn anzu-werben wünschte.
Mandcville hatte au diesem Morgen E-
verlassen; er argwohnte nichts von Emiliens Neigung.Dirß war bei ihm weniger Vertrauen als Gleich-gültigkeit. Er gehörte zu den Menschen, di« vonkeinem Daseyn außer sich wissen; seine Empfindungengingen alle einwärts; fle erzeugten nichts als Selbst-sucht. Sogar das Haus der Gemeinen war ihm nurdarum ein Gegenstand des Interesse, weil er es sichals einen Theil seiner Person, nicht umge-kehrt, sich als einen Lheil von jenem dachte.Er sagte, mit dem Jnsekr am Wagenrad, „bewun-dert unsre Schnelligkeit!" Aber hoben die Mängelseines Charakters die Schuld der Lady Emilie aus?Nein! und das war zu Zeiten ihr schmerzlichstesBewußtseyn. Wer in diesem Buch eine Entschuldi-gung der Sünde zu finden glaubt, der ist im Jrr-thum. Es enthält in flammenden Zügen die Berichtevon den Leiden, der Reue und der Strafe derselben.Wenn in der Geschichte eines Weibes ein vor andernausgezeichnetes Vergehen ist, so ist es der Ehbruch.Es ist in der That das einzige Verbrechen, welches sie,im gewöhnlichen Verlauf der Dinge, begehen kann.Der Mann hat tausend Versuchungen zur Sünde —