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erhielt — überflüssige Mühe — er ist ja schon inmein Herz eingegraben. Ich sehne mich nur, derTag möchte vorüber seyn, weil ich vielleicht morgenwieder von ihm hören werde. Wenn ich Nachts ausmeinem verstörten, unruhigen Schlummer erwache,sehe ich ob der Morgen nahe ist; nicht weil er Lichtund Leben schenkt, sondern weil er mir Zeitung vonihm bringen kann. Wenn man mir seinen Briefbringt, lasse ich ihn einige Minuten uneröffnet —ich wride meine Angen an der Handschrift — ichuntersuche das Siegel — ich bedecke es mit meinenKüssen, ehe ich mir die Wonne, ihn zu lesen, er-laube. Dann berge ich ihn an meiner Brust, wo ichihn nur hervorhole um ihn wieder und wieder zulesen — ihn mit Thräncn der Dankbarkeit und Liebezu befeuchten — ach! auch mit Thränen der Reueund Geivissensunrnhe I Was wird das Ende dieserNeigung seyn? Ich darf weder hoffen, daß sie fort-dauern, noch, daß fl- aufhören werde; in beidenFüllen bin ick für immer elend.
Montag Nachts Uhr. Man ist aufmerksamauf meine Blässe, aus die Thräaen die in meinenAugen zittern, auf mein zerstreutes, niedergeschlage-nes Wesen. Ich denke Mrs. Daiton errälh denGrund. Gedemüthigt und ernrediizt in meinem eig-nen Gemüth, suche ich, Falkland! Zuflucht bei dir.Deine Liebe kann mich nicht in meinen früher» Zu-stand zurückversetzen, aber sie kann mich anssöhnenmit — nein» nicht «»»söhnen, aber mir erträglich