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streng — Gefühle so weich und doch so heilig — dieThräneu, welche über die Entscheidung stoßen, dieIhre Lippen aussprachen — da« sind die Erinnerun-gen, welche wie ein Thau über mich kommen. LassenSie, meine Emilie, Ihr eignes Herz Ihren Lohnseyn! und wissen Sie, daß Jbr Geliebter nur ver-gißt, daß er Sie anbctet, um sich zn erinnern, daßer Sie hochachtet!
Derselbe an Dieselbe.
-Park.
Ich konnte den wüsten Lärm und das Getreidevon London nicht anshalten. Ich seufzte nach derEiusamkeit, um ungestört mich dem Andenken anSie zu ergeben. Gestern kam ich hier an. Es istdas Haus meiner Kindheit. Von allen Seiten brnich umgeben von Scenen und Bildern, geheiligt durchdie noch frischen Erinnerungen meiner unentweihtenJahre. Dieje sind nicht verändert. Die kommen-den nnd scheidenden Jahrszelten machen die Zerstö-rungen , die fle anrichten, wieder gut. Wenn derDecember verwüstet, belebt der April wieder; aberder Mensch hat nur Einen Frühling und die Ver-ödung des Herzens nur Einen Wmter! In ebendiesem Zimmer saß ich und brütete über Träumen
und Hoffnungen, welche-aber nein! — jene
Träume vermochten nie mir eine Erscheinung vor dieSeele zu rufen, die Ihnen gleichgekommen wäre.