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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
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erreichten schon seine Füße. Sie kamen an derSchlucht an. Ein Blick genügte ihn zu über-zeugen, daß ihre einzige Hoffnung dahin war. DasWasser, das ihm zuvor bi« an die Brust ging, warbeträchtlich gestiegen; er konnte nicht schwimmen.Er sah in diesem Augenblick, daß sie von schleunigem,schrecklichem Tod umringt waren. Wird man glau-ben, daß mit dieser Gewißheit seine Angst ver-schwand? Er sah in das blasse aber ruhige Antlitzseiner an ihm hängenden Begleiterin, und eine son-derbare Beruhigung, Freude sogar zog in ihm ein.Ihr Athem berührte seine Wange, ihre Gestaltlehnte sich an ihn seine Hand faßte die ihrigewenn sie sterben mußten sollte eS s o scyn! Was konnteihm das Leben Köstlicheres gewähren?In diesemAugenblick," sagte er und kniete während er zu ihrsprach,darf ich dir sagen, was sonst nie übermeine Lippen gekommen wäre. Ich liebe dich ichbete dich an! Wende dich nicht so von mir ab. ImLeben waren wir von einander getrennt; wenn unsreHerzen im Tode vereinigt werden, dann wird derTod süß seyn." Sie wandte sich um ihreWange war nicht mehr blaß! Er stand aufer preßte sie an seine Brust; seine Lippen waren aufdie ihrigen gedrückt. O! dieser lange, tiefe, bren-nende Druck! Jugend, Liebe, Leben, Seele - Allesdrängte sich in diesen Einen Kuß zusammen. Aberdie Veranlassung, welche das Geständniß herbeiführte,Bulwer'« Romane. XL>V. 6