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heiligte zugleich auch die Trunkenheit seines Herzens.Was hatte die erst beim Herannahen des Tode» ein-gestandne Leidenschaft mit den irdischeren Wünschendes Lebens zu ihun? Eie schauten zum Himmelauf — er war ruhig und wolkenlos; der Abend um-schwebte ihn mit seinen Balsamgerüchen und die Luftwar ruhiger als ihre Seufzer. Sie wandten sichgegen da» schöne Meer das ihr Grab werden sollte;die wilden Vögel flogen frohlockend darüber hin, diefernen Schiffe schienen fröhlich ihre Bahn zu verfol-gen. Alles war voll vom Hauch, von der Herrlich-keit, vom Leben der Natur; und in wie vielen Mi-nuten sollte das Alles seyn wie Nichts? Ihr Loossollte dem von Schiffen gleichen, die im Meer uuter-gegangcn sind, unter dem Lächeln des Elements dassie zerstörte. Sie sahen einander inS Auge unddrängten sich noch inniger zusammen. Ihre Herzen,zur Zeit der Sicherheit von einander abgeschlossen,vermählten sich in der Gefahr und wurden Eines. Mi-nuten verstoßen und die großen Wellen brausten gegensie heran. Sie standen auf der höchsten Höhe, welchesie zu erreichen vermochten. Dir Brandung brachsich an ihren Fußen, die Wellen stiegen und stiegen —sie waren sprachlos. Er glaubte ihr Herz schlagenzu hören, aber ihre Lippen zuckten nicht. Sieh da,ein dnnkler Punkt! Ein Boot! ,,Schau auf, Emi-lie, schau auf! Sieh wie es die Wasser dnrch-schneidet! Näher — näher — noch ein wenig weiterund wir sind gerettet! Es ist nur wenige Schritte