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Gesellschaft zerfällt. Eine Leidenschaft zum Studire«bildete sich in mir, oder vielmehr kehrt« mir zmük;allein das Studium mar desultorisch und ermangelteder Methode und Kraft, welche man in meinenspäteren wissenschaftlichen Beschäftigungen findenwollte. Zwei bis drei Werke einer nnbrstimten, un-gereiften philosophischen Doktrin fielen mir in dieHände, und ich nährte mich an ihren roh hingeworfe-nen Theorien. Lebe allein, und Du bildest Direin System; trit in die Weit, und Du siehst dieJrrthümer in den Systemen der Andern. Benr-theileu und Erfinden sind zwei verschiedene Fähig-keiten, und werden auf zwei verschiedenen Lebens-wegen gebildet, oder, wie Gibbon es ansdrükte,Umgang bereichert den Verstand, Einsamkeit aberist die Schul« des Grnies.
Meme einzige Erholung bestand in langen,gefährtenlosen Spazierritten, und bei der flachen,dürren Umgebung unserer Uuiversttät nährte nochder freudlose Anblik der Natur die leere Melankoli«meines Herzens. Im zweiten Jahr meines Studenten-lebeus trat ich etwas aus mciuer Abgeschiedenheithervor, und mehr durch Zufall als durch Absichtward ich mit jungen Leuten bekaut, die für diefähigsten und versprechendsten Köpfe ihrer Znt galten.Nur zu meinem geringen Dortheil erschien ich unterriesen jungen Akademikern, frisch wie sie von denöffentlichen Schulen herkamen. In körperlichem, hochbeflügelten Lebensmnth, bereit zu Wizzelei und zu