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an sich. Sein Fehler war zu menschlich zu sein,das Heist zu schwach und unstät. Wir dürfen nichtvergessen daß seine Opposition gegen religiöse Mei-nungen den Mönchen und Jesuiten galt, und daßFanatismus ihm das Christenthum verleidet hatte.Man bemerke die gänzlich abweichende Art in weicher-er vom Protestantismus spricht, - mit welcherWürde und Achtung! Ich zweifle sehr ob Voltaire,wenn in England geboren, jemals das Christenthumangegriffen hätte — ich zweifle ob, wäre er einigeJahrhunderte früher geboren, sein Geist der Unter-suchung, sein kekker Muth ihn nicht eher zum Re-formator der Kirche als zu ihrem Gegner gemachthaben würde. Vielleicht ist es blos der Unterschiedder Zeit und des Orts, was den Unterschied zwischeneinem Luther und einem Voltaire bildet.
Als Schriftsteller sagt man von ihm, er habevieles Gute hervorgebracht, aber nichts ausgezeichnetGutes; — eine höchst alberne und ungcgründete Be-hauptung. Er hat ausgezeichnet gut geschrieben.Er ist, ohne allen Vergleich, der gröste Schriftstellerin Prosa den Frankreich lemals besaß. Man könteeben so gut sagen, Swift habe nichts Ausgezeichneteshervorgebracht, «eil er weder so tief als Bacon,noch so poetisch als Milton ist. Voltaire ist Swiftei- gr-»i6. Swift gleicht ihm, aber zehn tausendSwifts würden noch nicht einen Voltaire machen.Frankreich mag affcktiren den nationellsten seinerSchriftsteller unter seinem Werth anznschlagen —