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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
95
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LS

den störrischen Atheisten mit allzu leichten Waffen.Wirklich war Voltaire geradezu unduldsam gegenei» Argument, welchem, seiner Behauptung nach,das Zeuguiß all unsrer Sinne widerstreitet. Er wardie Jnlvleranz selbst gegen Jeden der gegen dasZeugniß der Vernunft raisonnirtc. Mau wird mirvergeben, dag ich Voltaire diese Serechrigkeit wider-fahren lasse; ich möchte dem Atheismus keine soglänzende Autorität zufallen lassen.

Der Kirche gegenüber, vom Haus gesondert,stand einst das Theater es ist jezt niedergerissenund ein dichtes Gebüsch nimt dessen Stelle ein. Ichgestehe, daß, während ich Voltaires Glauben ver-theidigte, ich doch gerne gesehen hätte, obMaho-met" oderI- bou Mea" besser logirt gewesen.

Sofort bekomt man das Haus vor flch lang,regelmäßig und leidlich schön, wenn mit dem gewöhn-lichen Karakter der französischen oder schweizerischenArchitektur verglichen. Es ist schon so oft beschrie-ben worden, daß ich denselben Gegenstand nichtwieder berühren würde, wenn er nicht ein Interessebesaß«, welches keine Wiederholung zu zerstören ver-mag. Ausserdem hilft es die Gemüthsart seines Bc-sizzers erklären. Das Haus eines Mannes ist oft einBild seiner selbst.

Die Halle >le receprion ist ein kleiner Raum;die Geräthe sind unverändert: dieselben Sessel mitgestikter Arbeit, und geschweiften Lehnen von Eichen-holz ; derselbe rvthgeblümte Samt an den Wände».

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