Druckschrift 
Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
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Di« vollendete Unempfindlichkeit des grosen Schrift-stellers für das Schöne zeigt sich hauptsächlich in denerbärmlicb-m Ainsrleien an den Wänden umher,deren Anbük einem englischen Dichter jedesmal Rer-venznkken verursacht habe» würde - so wie in einemriesigen, reich vergoldeten Ofen von barbarischer Form,der des Hausherrn eigene Erfindung war. Er trägtsein« Büste. In diesem Zimmer ist auch das berühmteGemälde, zu welchem der Sage nach Voltaire dieIdee gab. Er ist hier dargestrllt, wie er die Hen»riade dem Apollo überreicht, während seine Gegnerin die höllischen Regionen versinken und der Neidzu des Gefeierten Füße» verscheidet. Ein gar wun-derlicher Beleg zu der Bescheidenheit des Ver-dienstes und des Dichters Toleranz! So gibtes alio eine Hölle für Ungläubige an Vol-taire ! Doch mau darf ein solches Bild nicht imbuchstäblichen Ginn nehmen. Voltaire war ein ein-gebildeter Mensch, aber auch ein vollkommener Welt-mann. Wir dürfen überzeugt sein, daß er selbst sogut über den Einfall lachte, als jeder Andere, und kön-nen uns darauf verlassen, daß wenn der alte Herr, aufseine Dose klopfend, seinen Gästen das Gemäldemit jener Miene unnachahmlichen Spottes zeigte, ergewifi darüber eine so wizzige Bemerkung machte,als der Wizzjgste von uns bringen könte. Wie lustigmuß es gewesen sein, wenn er auf das Gesicht jedesbesonder!, Feindes wies! Wie munter mag er überihren Verdammungszustand gescherzt haben! So