Druckschrift 
Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
92
Einzelbild herunterladen
 

sr

scheu mögen moralisiren wie fl« wollen, aberUnglükist die Ursache und die Sühne des Jrrthoms.

Ich mochte nur die Räume sehen, welche vonihm selbst bewohnt gewesen, und hielt mich nicht da-bei auf di« übrigen zn besichtigen. Ich trat in dasGärtchen vor dem Hause hier war ein zweiterSpringbrunnen, den die Nymphe nicht verlassenhatte. Die Zweige einer Thränenweide neigten sichüber ihn; weiter oben dehnte sich, durch keineSchranke gesondert, «in Weinberg aus, dessen grüneBlätter und lachende Früchte einen fast schmerzlichenGegensaz mit den Erinnerungen des Orts bildeten.Die grose Mntter tröstet sich leicht über den Verlustihrer herrlichsten Kinder. Der Himmel war mehrim Einklang mit dem Lenins loci, als die Erbe.Die stillen, dunkeln Wolken spiegelten sich in derglatten Fläche des Sees, und in der Ferne ruhteder Horizont in tausend Nebeln auf den Kronen dermeiankolischeu Berge.

Am nächsten Tag trieb es mich die Gefühle zuverscheuchen, welche die Aussicht auf Byrons Villavom Garten meiner Wohnung ans in mir erregte,und ich unternahm eine weniger interessante Wall-fahrt, obgleich zu einem besuchter« und vielleicht

meines Herzens erleichtert «der mich fähig gemacht,wein eignes »»seliges Ich in der Majestät undHerrlichkeit »m mich, über »nd neben mir, z»vergesse«. Byrons Journal seiner

Reise durch di« Schweiz.