steigt mau eine Treppe hinauf und gelangt in einenGang, an dessen Ende sich ein herrlicher Blik aufden See aus einem Fenster darbeut. In diesemGang hingen eiuigr seltene aber schlecht gemalteBilder: unter Andern Franz I, Diana von Poitiersund Julius Skaliger. Don da trit man in seinSchlafgemach. Nichts schnmkloser als das Geräthdarin; das Bett steht in einem Alkvv, und in einemWinkel gewahrt man einen alten Schreibtisch vonNußbaumholz, wo man noch über mehreren Fächerngeschrieben liest: „Briefe von Lady B." SeinDichterleben verschwindet vor diesem Papicrstrrifeu,und alle Mühen, alle Täuschungen seiner wirklichen,häuslichen Eristenz drängen sich schmerzlich auf. Maugedenkt der neun gerichtlichen Erekutionrn in EinemJahr — der Herzensnoth und des Gekeifs und derEntfremdung und gemeinen Verlästerung der Weltund der „zertrümmerten Hausgötter." *) Die Men-
*) „Ich war zum Genuß aufgelegt. Ich bin «inFreund der Natur und Bewundere» der Schön-heit. Ich kann Beschwerlichkeiten ertragen, scheu«Entbehrungen nicht und Hab« einig« der glor-reichsten Ansichten der Welt vor mir gehabt.Aber bei all De« hat die Erinnerung bittererLeiden und besonders der neuesten Derödung mei-ne« Hause«, welch« mich durch'« Leben begleite»muß, hier an mir genagt, und weder die Musikdes Hirten und der Sturz der Lawinen, nochdie Ströme, Berge, Wälder, Gletscher und Wol-ke» haben auch nur «ine» Augeublik die Last