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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
90
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so

ist wunderschön geräumig und von ovaler Form,mit geschniztem Getäfel. Aus den Fenster» an dreiSeiten hat mau die schönsten Aussichten auf Genf,de» See und dessen Ufer. Eie führen auf eine mitSteinen gepflasterte Terrasse; wie oft mag Byronauf diesem Balkon der sinkenden Sonne mit sehn-süchtigem Aug nachzeschaut haben? Hier hatte seinGenie seine vollste Reife erlangt hier war derinteressanteste Zeitpunkt seines Lebens. Er hatte dieBrükke überschritten, welche ihn von seinem Vater-land trente, aber die Brükke war noch nicht abge-brochen. Der weich« Süden hat ihn noch nicht ent-nervt. Seine Schwelgereien beschränkten sich nochans ein geistiges Gebiet seine Sinnlichkeit warnoch natürlich - seinem Geist war die Zugendkraftund Frische noch nicht abgebrüht, seine Zeit war nochmehr die Hofnung als die Vergangenheit, und dieWelt träumte eher von Dem, was er sein würde,als von Dem was er gewesen war.

Seine Werke (die pariser Ausgabe) lagen aufdem Tisch. Er selbst war überall. Au dieses Zim-mer stöst ein kleineres Kabinet, sehr kunstlos undeinfach ausgeschmükt. In einer Seiteuvertiefuugsteht ein Bett, auf der andren Seite führt eineThür in eine Garderobe. Hier, wurde mir erzält,pflegte er gewöhnlich zu schreiben und was fürWerke?Manfred" und die schönsten Stan-zen des dritten Gesangs vonLhtlde Harold"stürzen plözlich auf unsre Erinnerung ein. Sofort