So vergingen zwei Tage und ich war allein.Am dritten ging ich meiner Jagd nach; der Mittagwar heis und ich müde wie ich heim kam. Ich tratin die Höhle und flehe der Mann lag ausgestrekt aufmeinem Bett. „Ha, ha," rief er, „hier bin ich;ich fühlte mich so verlassen zu Hau«, daß ich gekom-men bin, um wieder mit Euch zu leben!"
Mit finstern Brauen dlikte ich den Mann anund sprach: „Go gewiß die See murmelt und derVogel fliegt, will ich Dich erschlagen." Ich fast«ihn in meine Arme, riß ihn von meinem Bett,schlepte ihn hinaus in die freie Luft und wir standenzusammen auf dem weichen Sand, neben dem grosenMeer. Eine Furcht überkam mich plözlich; dirWeihe des stillen Geistes, der die Einsamkeit be-herrscht, durchschütterte mich. Wären Tausende umuns gestanden, ich hätte ihn vor Allen erschlagen;so aber zagte ich, weil wir allein in der Einödewaren, blos mit der Stille und mit Gott! Ichließ meine Beute los. „Schwöre," rief ich, „michnie mehr belästigen zu wollen, schwör«, die Grenzeunsres beiderseitigen Aufenthalts nie mehr zu über-treten, und ich tödte Dich nicht!"
„Ich kann nicht schwören," antwortete derMann, „ich will lieber sterben als auf das grbene-deite Mensch-nantliz Verzicht leisten, sollte rS auchdas eines Feindes sein."
Bei diesen Worten kehrte meine Math zurük;ich schleuderte den Mann zu Boden» sezte meinen