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Ein solches Leben ist für Viele auf einige Tagesehr reizend. Adolf und Cölestine liebten einanderso innig, daß der Reiz mehrere Monate anhielt.Was -zurrst Leidenschaft gewesen, war Gewohnheitgeworden und Jedes warf dem Andern Mangel anLiebe vor, wenn Ec oder Sie sich ans einen Augen-blik einer gesonderten Beschäftigung Hingaben.
Da sie nichts zu thun hatten, als die Gesichterzu betrachten, die ihnen so schön vorkamen, so warcs bisweilen schwer nicht zu gähnen, und neusterZeit waren kleine Reden wie folgende gewechseltworden:
„Adolf, mein Herz, Du sprichst gar nichts —lege Loch das widerwärtige Buch weg, worin Dubeständig liesest."
„CSlcstine, mein Engel, Du hörst mich nicht.Ich crzälc Dir von meinen Reisen, und Du gähnstmir ins Gesicht?"
„Liebster Adolf, ich bin so entsezlich schläfrig."
Eines Morgens als Adolf erwachte und sich inseinem Bett umwandte, fiel sein Auge auf seine nochschlafende Frau. „Behüte," dachte er, „Das Hab'ich doch früher nie bemerkt — ich muß doch nocheinmal sehen — ja, so ist's wahrhaftig; sie hat —eine Warze am Kinn."
Adolf stand auf und kleidete sich au. Er warernst und nachdenklich. Gatte und Gattin sezteu sichzum Frühstük. Cölestine war wvlgelaunt, Adolfdüster und niedergeschlagen.