Druckschrift 
Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
41
Einzelbild herunterladen
 

44

Ledenszwek ihr gegenseitiger Umgang sei, so eiltensie unverweilt der süßen Einsamkeit des Landes zu.Eie hatten eine reizende Villa und schöne Gärten;Beide waren schön, geistreich, liebenswürdig, jung!und verliebt. Wie wäre eine Empfänglichkeit fürEnnui bei ihnen möglich gewesen? Sie er-trugen es nicht, Laß Eines dem Andern aus demGesicht kam.

,,Ach Adolf Vcrräiher wo bist Du ge-wesen ?"

Blos ein paar Schüsse im Wald grthan, meinEngel."

Was, ohne mich? Pfui! versprich mir daßDas nicht wieder geschehen soll."

Ach Theuerste, mit welcher Wonne leg' ich einsolches Versprechen ab."

Ein anderesmal:

Was, Cölestiuc! drei volle Stunden such' ichDich- Wo haltest Du Dich verstekt?"

Mach' kein so böses Gesicht, lieber Adolf, ichgab blos dem Gärtner Anweisung zum Ban einerLaube, worin Du lesen kaust. Ich wollte Dich da-mit überraschen."

Süße Cölestioc! Aber drei Stunden! esist eine Ewigkeit ohne Dich! Versprich mir, michnie wieder zu verlassen ohne mir zn sagen, wo ichDich finden kann."

Mein thenrer, theurer Adolf! wie ich Dich lie-be ! möge meine Gesellschaft Dir immer so werth sein!"