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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
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sprang an ihr Bette und zog eine Phiole unter ihre«Kopfkissen hervor; aber der Vater kam ihr zuvor;er riß ihr das Fläschchen aus der Hand und dieTochter ßel in so starke Ohnmächten, daß die Ge-fahr fast so gros zu werde» drohte, als hatte sseGift genommen^

Zweites Kapitel.

Wie weit auch die Überspannung unsrer Lie-benden gehen mochte, sie liebten einander wirklich,glühend, nneigennüzzig und von ganzem Herzen.Unter zehntausend Liebschaften ist kanm eine so starkoder verspricht kanm eine so lange Dauer.

Adolf starb nicht die Gegengifte wurden nochzu rechter Zeit gegeben er genaß. Die KrankheitCvlestinens war gefährlicher. Das arme Kind hatteein hizziges Fieber zu vberstehen und es dauertemehrere Wochen, eh ihr Leben und ihre Vernunftausser Gefahr waren.

Keine Eltern vermöchten all Diesem zu wider-stehe»! Gewöhnlichen Kapricen trozt man gar leicht,aber wenn junge Leute mit Gift und hizzigen Fieber»aufrreten il k->ur ceäer. Uebcrdies derangireudergleichen Vorfälle das ganze Hauswesen und brin-ge» ganz aus der Behaglichkeit. Man ist immer vonHerzen froh zu einem Verglich zu kommen, wennman sich zu langweilen anfängt. So versöhnten sichdenn die Alten uud die Jungen heirateten. Da Bräu-tigam und Braut überzeugt waren, daß ihr einziger