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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
23
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licke» Sklaven hätte. Doch tönten mir die Wortedes geheimnisvollen EgypterS fort und fort inS Ohr,daß ich endlich vor der Anklage, die er gegen dievon mir gewünschte Mackt und Weisheit erhobenhatte, schauderte und bebte. Da redete mich dieStimme des FeuerS während meines WegeS durchdie sternbesäte Oede mit schmeichelndem, süßen Tonan.Erschrekke nicht, junger Weiser," sprach eS,,,vor einer Macht, die über die kühnsten TräumeD-iner Vorfahren hinaus geht; laß Dir DeinenMulh nickt ausreden durch die faselnden Sinflüste»rungen des Alters: Wann billigte je das Alrer waSdie Jugend wünscht? Du bist für ein Schiksal ge-boren, daS königliche Herzen fodert; daS Geschlkwirbt um Dich. Was machst Du den Zauderer?"

Welkheit," sprach ich nachdenklich,kann nieBöses Hervordringei,. Ist eS Weisheit, was Dumir mitiheilen willst, so bebe ich nicht zurük. Siehe,ich nehme Deine Gabe an."

DaS Feuer spielte munter hin und her. UndauS seiner Mitte trat eine bleiche, schattenhafte Ge-stalt hervor, ein weibliches Welen von ansn-hinenderSchönheit. Zwar schien daS Gestcht fahler alS beieinem Lebenden, und die Glieder waren undeutlich,und keine Rundung deS Fleisches hob daS dunstigeGewand, aber die Züge waren lieblich wie rinTraum, und langes gelbe« Haar, glänzend wie Son-nenlicht, floß ihr dn, Nakkeu herab.Du möchtest,"sprach sie,in da» Wese» der Welt emdringen. Du