Da sah Lycia meine Bewegung und küste michund sang mir die küßen Lieder, dir mein Herz wiein ein Bad von würzigen Kräutern tauchten.
Mitternacht war über die Erde herauf gezogen,als ich durch die wilde Umgebung nach Hause kehrte.Fels auf Fels gcthürmt begrenzte und durchschnittdas einsame Thal, das ich durchwanderte, und derMond war still und glänzend, wie zur jezzigenStunde, wo sein Leben seinem Endziel um viertau-send Jahre näher gekommen ist. Plözlich sah ichein feuriges Meteor von ausnehmendem Glanz vormir in zitternder Bewegung. Während es über denversengten, dürren Boden hinfuhr, sprang und schoß«s rastlos auf und nieder und mir war's, als hörteich während seines Hüpfens und Bebens aus seinembrennenden Mittelpunkt ein wildes, wahnsinnigesGelächter. Ich dachte in der Gestalt dieses Feuersmöchte wol einer der Elementargeister sein Spieltreibe», redete es in der Sprache derselben an undbefahl ihm eine faslichere Gestalt anznnehmen. Aberdas Feuer schoß achtlos fort, ausgenommen daß dasGelächter aus der Flamme heraus jezt mit furcht-barer Deutlichkeit mein Ohr traf. Da stand mirdas Haar zu Berge, mein Blut gerann und meineKniee schlotterten gegen einander; gespenstischerSchreiben hatte mich erfast, denn ich fühlte, daßda« W-sen nicdt von dieser Welt, noch aus jenemBereich war, den meine anererbte Kentniß von ai deruWelten bereits durchdrungen Hane. Meine Stimme