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Gras menschlicher Liebe, und ich legte mein Hauptau ihre Brust und war zufrieden.
„Ach," fragte sie, „bist Du uicht stolz aufDeinen aufdämmernden Ruhm? Die Erber sprechenmit Bewunderung von Dir und die Priester beugenihr Haupt vor Deinem Namen."
Da brach die Leidenschaft meiner Seele hervorund ich erwiederte: „Wat ist die kleine Kraft, dieich bestzze, und was die dürre Kentniß? Nacht umNacht Hab' ich gerungen das grose llrgcheimuiß zubewältigen, und vermochte nicht dazu zu gelangen.Was hilft es, selbst den dunkeln Geistern zu gebie-ten , die Krieg mit dem Himmel führen, wenn wirdie Natur Dessen, dem wir gebieten, nicht kennen?Was ich ersehne, ist nicht Kentniß, sondern dieQuelle der Kentniß: Ich möchte, daß mein Augeauf E neu Blik in den Keim und Grund der Dingeeindränge; daß, wenn ich auf die äussere Schönheitder Welt blikkr, mein Geflcht zugleich das Inneredurchbräche »nd den Mechanismus sähe, welcher dieSchönheit hervorruft und erzeugt. Ich habe genugvon meiner Kunst gelernt, um zu wissen, daß eineDekke auf dem menschlichen Aug liegt, welche eshindert, über die Oberfläche hinaus zu dringen; dieseDekke zu entfernen, das innere Wesen zu erfassenund den grosen, schaffenden Weltgeist zu schauen, diesist das hohe Vorrecht, das aller leeren Muthmaßuu»geo spottet und u.s Gott gleich macht!"
Aulwer'« Roman«. XOVlll. 2