und die Elemente, und könten nach ihrem Willendie beschwingten Geister beschwören, die über dieErde wandeln und wie Träume mit unerforschterGewalt das Schiksal der Nationen und den Ehrgeizder Könige leiten."
„Diesem Herrschergeschlecht ward ein Sohn ge-boren, welchem Seher und König ein wunderbares,übernatürliches Geschik verkündeten. Seine Kindheitwar stiller, ernster und sinniger Art und sein Wissenhatte schon in den Knabenjahren Alles erschöpft,was die greisen Priester ihn zu lehren vermochten."
„Aber die Elemente des Gedankens sind tief mitden Leidenschaften verwoben, und wirkliche Weisheitwird nur durch das Spiel mächtiger Gefühle ge-wonnen. Mitten in dem Aufstrebcn seines kühnenGeistes braute das Herz des jungen Fürsten vontausend unausgesprochenen nnd ungezügelten Empfin-dungen." — Hier hielt der Zauberer einen Augen-blik au, und brach daun in einem Ton, der von derkalten, feierlichen Art, worein seine Rede gewöhnlichgekleidet war, sehr abwich, in folgende Worte aus:
„Schön, über die Schönheit dieser stechen, greisenZeit hinaus, war die Schönheit des Weibes in derjungen Welt.' Die Glorie des Paradieses war vonihrem Antliz noch nicht gewichen, nnd der Glanzder unermalteten Natur glühre noch in gleichem Maßauf der Erde und ihren erhabenen Töchtern. Schön-heit ist der Jugend Abgott, und in der Brust Gon-dora s, denn so wurde der Königsohn vom Volk