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dem Staube erheben, so würdest Du den Spiegelalles Lebendigen scheu. Ihre Prophetenstimme (derAnstrengung und dem Schwung jener Kräfte abge-rnngen, die Ihr rrdrükt in-der Seele schlummernlasset) durchwandert« die Wüst« der Vorzeit, unddeutete unter wilden Orten die Städte und Gesezzekünftiger Reiche an. Tausend Künste sind von derErde verschwunden und die Wissenschaft ist nur nochder Schatten von Dem, was sie war. Junger Sterb-licher, Du hast Dem Herz auf Weisheit gcsezt; —Du hast die frischen, lachenden Stunden des auf-knospenden Lebens unter den dürren Gedanken Ver-storbener verbracht; Du hast um Erkentniß gekämpft,und in diesem Kampf haben die Farbe» der Gesund-heit auf immer Deine Wange verlassen, und daSAlter beschleicht das Mark, während der Morgenthaunoch auf dem Blatte liegt. Durch diese Mühen undin dem Zustand der Derzükknng, welchen die Mühtder Seele hervorruft, ward Dein Geist seiner irdi-schen Bahn entrissen und wandert nach Willkürdurch die furchtbaren Schlünde und Klüfte im SchoSder Welt, LebenSvdem unter den Tobten einsaugend,begrüSt von Geistern und den Mächten, die nichtvon Staub sind, in uuvsllkommencm Schimmer undschattenhaftem Bild einige Kunde von den Urgeheim-uiffen der Schöpfung erfassend, — und Du siehst iumir und meinem Wissen Das, was früher wederDeine Bücher, noch Deine Fantasie anfzuspüren ver-mochten. Keine Menschensage geriet- je auf mein